Mittwoch, 14. Dezember 2016

Wie immer zu Weihnachten

wird uns heute mal wieder mit der Meldung über krebserregende Zusätze in Lebensmitteln berichtet und zwar dieses Mal über Ethoxyquin im Lachs. Für Fleisch gelten da gewisse Grenzwerte, im Fisch aber nicht. Und schon wieder haut die Industrie da Mengen rein, die weit über diese Grenzwerte beim Fleisch liegen. Und das Zeugs soll krebserregend sein. Mich nervt das immer mehr, weil man eigentlich heutzutage kaum noch etwas essen kann, wo das Produkt noch so ist wie es eigentlich sein soll. Und selbst, wenn man der Empfehlung der Wissenschaftler folgt und nur noch Wildlachs kauft, ist man da nicht sicher, dass der voll Plastik ist, das auf dem Meeresgrund rumliegt.
Irgendwie läuft bei uns zur Zeit alles schief, was schieflaufen kann.

In Syrien finden Abschlachtungen statt und die ganze Welt schaut zu, in Deutschland treten irgendwelche Männer einfach eine Frau die Treppe runter und nun kommt man zu dem Ergebnis, dass der Mann, der das gemacht hat, wohl Deutschland schon wieder verlassen haben könnte und das war's dann. Jeden Tag kommen von überall immer mehr Horrormeldungen und irgendwie hat man das Gefühl, wir schauen alle zu und es passiert nichts. Auf Weihnachten habe ich, wenn das so weitergeht überhaupt keine Lust.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Tja Brigitte, entweder vergiften wir uns oder wir verhungern......da ist doch fast in jedem Lebensmittel etwas, was da nicht sein sollte.....

kelly Doescher hat gesagt…

moin brigitte,
damals als das wünschen noch half...
es gab zeiten in denen arbeitgeber ihren angestellten nur an gewissen tagen lachs vorsetzen durften, damals als die flüsse noch sauber und fischreich waren.
als keine kraftwerke und staustufen zur energiegewinnung benötigt wurden und die lachse auch hier zum laichen alltäglich waren.
wir verbraucher am ende einer langen folge von fehlentscheidungen haben die MACHT etwas oder viel zu ändern.
es gibt in deiner stadt eine innovative firma die meine kaufentscheidung erleichtert und es gibt die wahl der volksvertreter.
wir müssen nur was tun!
lg kelly

Weserkrabbe hat gesagt…

@Anonym: bitte das nächste Mal mit Vornamen kommentieren, weil ich sonst Anonyme Kommentare nicht veröffentliche.

@Kelly: Ich gebe Dir zu 100 % Recht und die Firma, die wir meinen ist FROSTA. Wenn ich tiefgefrorene Lebensmittel kaufe, dann sowieso nur die von dieser Firma. Aber das mit dem Wählen wird in Bremerhaben nichts. Hier wird SPD gewählt und das seit ewigen Zeiten und daran ändert sich auch nichts. Die Leute hier in Bremerhaven kapieren das einfach nicht. Andererseits sind die von der CDU hier auch nicht unbedingt eine Alternative. Die Grünen hängen ihr Fähnchen nach dem Wind und die FDP existiert glaube ich, hier gar nicht mehr. Und die anderen kannst Du auch vergessen. Also, mit Veränderung durch Wahlen wird das hier wahrscheinlich nichts. Wir (das Volk) will es anscheinend auch nicht anders.

liebe Grüsse
Brigitte

Brigitte hat gesagt…

Da muss ich nichts mehr dazu sagen, du hast alles gesagt.

Irgendwie kommt es mir in letzter Zeit vor, als müssten wir alles einfach so hinnehmen und bitte ja nicht mäkeln. Das steht uns doch nicht zu.

Anscheinend haben diese Übergriffe in den letzten Tagen auch zugenommen. Jetzt ist es also soweit, dass ich jedes Mal, wenn ich eine Treppe runterlaufe, aufpassen muss, wer hinter mir geht und mir ev. den Fuss ins Kreuz haut. Langsam habe ich die Nase voll von diesem Theater hier.

Dir jedoch einen schönen Abend mit liebem Gruß, Brigitte

Weserkrabbe hat gesagt…

@Brigitte: Ja, aber was ist die Alternative liebe Brigitte? Ich habe keine Ahnung was man gegen all diese Auswüchse machen kann.

liebe Grüsse
Brigitte

widder49 hat gesagt…

Wir ernten jetzt, was "wir" gesät haben.
Nach der Ausbeutung von Rohstoffen nahm man in heute armen Ländern den Menschen die Lebensgrundlage. Die Lebensmittelindustrie machte und macht es ähnlich. Politisch lief auch nichts immer alles im Interesse der Allgemeinheit. Hinzu kommt der Umgang mit Giften.
Da müssen wir uns nicht wundern, wenn die vielen Menschenmassen sich auf den Weg machen in die sogenannten reichen Länder.

Das ist noch lange nicht das Ende.