Sonntag, 13. Dezember 2020

Endlich - harter Lockdown in Deutschland

Ich finde es total gut und richtig, dass heute der wohl einheitliche Beschluß aller Länder bekanntgegeben wurde, dass es ab Mittwoch bei uns einen harten Lockdown geben wird. Ausnahmeregelungen für Weihnachten wird es auch geben, d.h. es können sich weiter wie bisher bis zu 5 Personen aus 2 Haushalten plus zusätzlich 4 Personen an Weihnachten treffen, aber dafür hat man den Lockdown auch für Silvester ausgerufen, d.h. vom Einzelhandel dürfen keine pyrotechnischen Produkte verkauft werden. Es wird auch hier bestimmt wieder viele geben, die dann doch Raketen steigen lassen und auch knallen werden, aber ich habe für diese Leute überhaupt kein Verständnis und hoffe nur, dass die dann auch kräftig zur Kasse gebeten werden, wenn sie dann doch knallen. Die ganze Situation ist schon beängstigend und deshalb finde ich diesen harten Lockdown durchaus gerechtfertigt und die Diskussion darüber, ob und überhaupt notwendig gibt es bei mir schon lange nicht mehr. Diejenigen, die immer noch nicht einsichtig sind und am liebsten alles so weiterlaufen lassen würden wie bisher oder etwas noch weitere Lockungen fordern, sind für mich Idioten, die nur egoistisch denken. Das klingt zwar hart, ist aber meine Meinung! 

Und so lasse ich die Dinge nun mal ganz ruhig auf mich zukommen, habe nur eine Hoffnung, dass sich meine Ischiasschmerzen oder das Pirifrnis Syndrom (was ich eher glaube) bald mal vorbei oder erst einmal überhaupt erträglich werden. Morgen kommt die Krankengymnastik-Therapeutin nach Hause zu mir und ich bete darum, dass ihre Behandlung zumindest die ärgsten Schmerzen sofort lindern kann, denn so geht es einfach auch nicht weiter. 

Und im Prinzip können doch alle froh sein, dass sie jetzt durch die schnelle Entscheidung viel Geld sparen können, denn sie können jetzt mit Fug und Recht behaupten, sie hatten keine Möglichkeit mehr durch diesen Lockdown noch rechtzeitig alle Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, denn wer von Herzen schenkt, kauft es meist auch schon etwas früher ein und die, die es immer auf dem letzten Drücker machen, wozu ich auch gehöre, lernen dadurch vielleicht doch mal, dass es besser ist, die Geschenke schon früher zu kaufen.


Montag, 23. November 2020

Wem gehört unser Leben? Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben

Nach monatelangem grottenschlechten Fernsehangebot, gab es heute ein wahres Highlight. Das Justizdrama "Gott" von Ferdinand von Schirach für mich ein Meisterstück und ich kann eigentlich nicht verstehen, warum das Interesse an diesem Thema anscheinend so gering ist wie es mir im Moment gerade vorkommt. Ich habe einige Freundinnen angerufen und sie gefragt, ob sie sich die Sendung anschauen, aber keine hat mir mit Ja geantwortet. Ich fand die Darsteller in diesem Stück sehr gut und die dargestellten Meinungen sehr interessant.

Im Frühjahr diesen Jahres wurde vom Bundesverfassungsgericht das folgende Urteil gesprochen:

"Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst als Ausdruck persönlicher Autonomie auch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben, welches das Recht auf Selbsttötung einschließt. Der Grundrechtsschutz erstreckt sich auch auf die Feiheit, hierfür bei Dritten Hilfe zu suchen und sie , soweit sie angeboten wird, in Anspruch zu nehmen (....). Dieses Recht besteht in jeder Phase menschlicher Existenz."

In der Sendung ging es darum, ob man in Deutschland das Recht haben sollte den eigenen Suizid mit der Hilfe eines Arztes oder anderen Menschen möglich sein soll. In dem Stück wollte ein 78jähriger im großen und ganzen gesunder Mann sein Leben beenden, indem er ein Medikament beantragt hat, dass ihm ein Arzt verabreichen sollte. Die Auslieferung dieses Medikamentes wurde ihm verweigert und so kam es zu dieser im Fernsehen geführten Diskussion, ob es richtig ist oder nicht über seinen eigenen Tod zu bestimmen und damit die HIlfe eines Mediziners in Anspruch zu nehmen. Es ist ja so, dass einem kein Mensch den eigenen Selbstmord verbieten kann, aber den Unterschied macht es, wenn man dabei die Hilfe von anderen braucht, die einem das Medikament verabreichen könnten.  

Nach diesem Kammerspiel konnten die Zuschauer abstimmen, ob sie dafür oder dagegen wären, dass den Suizidwilligen bei ihrem Freitod Beihilfe gewährt werden sollte oder nicht? Für mich eine große Überraschung, dass 70,8 % der Wähler ihre Zustimmung gegeben haben und 27 % dagegen waren. Ich war übrigens auch dafür, dass der Mensch eigentlich in jeder Phase seines Lebens auch sein Ende selbst bestimmen können muß. Voraussetzung für mich wäre nur, dass der Patient wirklich bei Sinnen ist und sich nicht gerade in einem Stadium befindet, in dem man vermuten könnte, dass diese Phase bald vorbei ist. 

Wenn Ihr diesen Post lest und die Sendung auch gesehen habt, würde mich Eure Meinung auch sehr interessieren.


Montag, 16. November 2020

Sonntag, 8. November 2020

Das ist ja wohl nochmal gutgegangen und .....

wir sind Trump endlich los in der Weltpolitik. Zwar ist das alles noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber hoffen wir mal, dass Mr. Trump letztendlich doch nochmal ein bisschen vernünftiger auf seine Niederlage reagiert als wie er angekündigt hat. Ich jedenfalls hoffe das. Und nun haben wir Joe Biden mit seiner Fizepräsidentin Kamala Harris, die für mich eigentlich die wahre Siegerin ist und auf die ich meine ganzen Hoffnungen setze. Gut ist natürlich, dass Biden schon eine so lange Politikerfahrung hinter sich hat, um erstmal ein bisschen Ruhe ins Land zu bringen und die gespaltelte Nation wieder etwas näher zusammen bringen kann. Wenn ihm das gelingt wäre das schon mal ein ganz großer Schritt in die Zukunft. Und wenn er dann noch seine Erfahrungen an Kamala Harris weitergibt und sie in Ruhe in seine Schuhe reinwachsen läßt könnte das doch ein sehr erfolgreiches Gespann werden. Für die Welt ist es jedenfalls ungemein wichtig, dass die USA wieder in der Welt mitspielen und sich nicht mehr nur auf "America first" konzentrieren. Natürlich müssen auch wir ein bisschen was in die wiedergewonnene Gemeinschaft einbringen, denn ich bin auch der Meinung, dass wir uns in der NATO nicht nur auf die anderen verlassen können und wir uns immer auf unser Stillhalte-Abkommen berufen können. Natürlich will ich eigentlich keine Erhöhung der Beiträge an die NATO, weil ich Rüstungskosten im Grunde für absolut überflüssig halte, aber ich glaube hier haben wir keine Wahl. So lange wir den Schutz des NATO-Bündnisses nutzen, müssen wir auch bereit sein da mitzumischen. Wie wir das auf eine gerechte Weise hinkriegen weiß ich auch nicht, aber nur immer sich aus allem gefährlichen Situationen herauszuhalten, geht halt auch nicht. Bin gespannt.

Mittwoch, 4. November 2020

Die Wahl

Es ist soweit, Amerika wählt seinen neuen Präsidenten. Ich bin mir nicht sicher, dass Trump nicht wieder gewählt wird. Gerade eben wurde im TV gezeigt, wie eine Gruppe mit dem Präsidenten im Gebet ist, um seine Wiederwahl zu pushen. Es ist so grotesk diese Gruppe im Gebet zu sehen, dass man sich fragt: In welchem Kasperltheater bin ich hier eigentlich? Dieses zynische Grinsen bei Trump während des Gebetes ist so widerlich, dass man irgendwo den Glauben an die Menschheit verliert. Ich verstehe die Amerikaner nicht. Wie kann ein Volk mehrheitlich so dumm sein, dass sie diesen Menschen, der immer wieder sich selbst so primitiv darstellt, wählen? Wenn man ihn im TV beobachtet, wie er die Frauen behandelt oder wie er über Frauen spricht, über die Einwanderer und anderen Minderheiten und dann noch das dumme Zeug, was er immer twittert. Ich kann mir keinen einigermaßen intelligenten Menschen vorstellen, der Donald Trump als Kandidaten wählt. Bei den sogenannten "weißen" Arbeitern in den alten Autostädten wie Detroit, Pittsburgh oder Baltimore kann ich mir eher vorstellen, dass diese Leute ihre Hoffnung auf Trump setzen, da er ihnen ja immer wieder verspricht ihre Interessen zu vertreten. Ich halte das ganze für sehr gefährlich, denn mit der Aussicht auf mehr Arbeit kann man immer wieder Menschen ködern, das hatten wir in Deutschland ja auch schon mal vor langer Zeit. Aber im Grunde kann es mir auch egal sein, welchen die Präsidenten die Amerikaner kriegen, denn schließlich wählen sie ihn in demokratischer Wahl selber. Es wäre nur schlimm für die NATO und andere Bündnisse, die uns jahrelang mit den USA friedlich verbunden haben. Aber vielleicht ist es auch für ein Zeichen, uns selber in Europa zu stärken, so dass wir nicht immer abhängig von anderen sind. Aber auch das wird wohl ein Traum bleiben, da wir nur ein kleines Land sind und unser Einfluß auf auf die Wirtschaft und auch militärisch nur gemeinsam mit anderen europäischen Ländern möglich wäre und davon sind wir im Moment meilenweit entfernt.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Ich verstehe es nicht ...

Heute ist es mal wieder fast soweit! Mir platzt der Kragen und das muß natürlich raus in den Blog, damit ich es nicht unverdaut schlucken muß. Seit Gestern wissen wir ja wieder, was uns durch die neuen Beschlüsse erwartet, aber kann das denn nicht mal einfach so hingenommen werden? Muß jetzt wieder jeder Reporter, jeder Unternehmer und auch sonstige Systemkritiker etwas an diesen Beschlüssen zu mäkeln haben. Also, ich möchte kein Politiker sein, der diese Beschlüsse mitzutragen hat, aber ich gehe davon aus, dass sich die Politiker, die diese Maßnahmen beschlossen haben, sich die allergrößte Mühe gegeben haben, der Mehrheit der Bevölkerung einen gewissen Schutz vor Corona zukommen zu lassen. Klar, kann man nicht jedem gerecht werden, dazu haben wir zu unterschiedliche Bedürfnisse oder auch zu verschiedene Berufsgruppen und Unternehmerstrukturen. Aber allein, dass man sich entschlossen hat, den Restaurantbesitzern den Umsatz des Novembers 2019 als Entschädigung zu zahlen, ist doch eine tolle Maßnahme. Anstatt sich zu freuen, dass sie überhaupt etwas bekommen, jaulen sie sie schon wieder auf und meckern in einem Rundumschlag. Ich möchte nicht wissen wie es in den anderen europäischen und auch außereuropäischen Ländern gehandhabt wird. Wahrscheinlich überläßt man es dort dem Schicksal jedes Einzelnen wie er durch die Krise kommt. Ich bin jedenfalls froh, dass man jetzt die neuen Beschlüsse gefaßt hat und wäre auch nicht böse gewesen, wenn sie noch mehr Einschränkungen beschlossen hätten, denn meine Gesundheit ist mir doch mehr wert als alles andere und das sollte auch bei allen anderen Menschen so sein. Wir kennen den Virus immer noch nicht gut genug, um genau zu wissen wie wir mit ihm umgehen sollen und deshalb müssen wir das Beste daraus machen. Und ich bin der Meinung, dass wir hier in Deutschland immer noch in einem gelobten Land leben, dass mit der Pandemie so vorsichtig umgeht und alles versucht, damit sie sich nicht noch mehr ausbreitet. Wer nicht dieser Meinung ist, hat immer noch die Möglichkeit sich dort hin zu begeben, wo es seiner Meinung nach lockerer gehandhabt wird. Ich bin es jedenfalls leid, mir dieses totale Gejammere täglich anzuhören. Und da ich weiß, dass ich aufgrund dieser Aussage natürlich sofort das Argument zu hören bekomme, dass ich mir als Rentnerin natürlich auch nicht so viele Sorgen um meine Existenz machen muß wie viele andere. Natürlich wird es hart sein für viele, ob in ihrem Job oder in ihrer Selbstständigkeit, aber letztendlich zählt hier doch das Allgemeinwohl und nicht das Schicksal des Einzelnen. Und natürlich finde ich es schlimm und gönne es keinem, was ihm in der Coronakrise widerfährt, aber ich bin auch der Meinung, dass wir als Volk in diesem Fall alle zusammenhalten müssen und gemeinsam der Krise trotzen müssen. Jeder, der ein bisschen etwas über hat kann auch in dieser Krise helfen und gemeinsam schaffen wir dann auch diese Katastrophe. Und ich glaube auch, dass durch solche Krisen immer neue Ideen entstehen und die Menschen dadurch kreativer werden. Wir Rentner sind natürlich auch massiv durch die Pandemie eingeschränkt. Müssen wir doch unsere Kontakte auf das Nötigste beschränken und viele ältere Bürger vereinsamen dadurch noch mehr, aber auch da müssen wir durch, wenn wir als Risiko-Patienten gesund durch die nächste Zeit kommen wollen. So, nun habe ich meinen Frust wieder mal hier abgeladen und das ist auch gut so! Wer davon nichts wissen will, braucht ja nicht weiterzulesen. Gott sein Dank können wir uns diese Freiheit ja immer noch erlauben und auf den Ausschalter drücken, wenn uns alles zuviel wird. Bleibt alle schön gesund und macht das Beste aus dieser unheil- vollen Zeit.

Samstag, 24. Oktober 2020

Ich bin total überrascht .....

Ich habe heute wieder eine Mail von meinem Jugendfreund Frank bekommen, in der er mir schreibt, was er über die ganzen Jahre seit seines Wegzugs aus Bremerhaven alles gemacht hat und auf welchem aktuellen Stand er mit seinem Wissen über die Entwicklung seiner Heimatstadt ist. Und ich muß sagen, es ist schon toll, wie er sich auf dem Laufenden gehalten hat. Nachdem ich alles gelesen habe, habe ich fast den Eindruck, er weiß mehr über meine Stadt als ich, die hier ja schon seit 2006 wieder lebt. Natürlich bin auch ich auf dem neuesten Stand, habe mich ja nicht umsonst auch viele Jahre für meinen Stadtteil Lehe engagiert, aber schließlich bin ich ja auch hier vor Ort und nicht am anderen Ende der Welt. Da kann man mal wieder sehen,wie einen die Heimat bzw. Heimatstadt doch prägt und dass man gewisse Dinge aus der alten Heimat nie vergißt oder auch gewisse Gewohnheiten einfach auch in der Fremde pflegt. Er war in der Zwischenzeit schon oft wieder in Bremerhaven zu Besuch bei seinem besten Freund, aber wir haben uns leider nie getroffen. Nun hat er angekündigt, dass er wenn alles klappt im Juni/Juli 2021 wieder in die Heimat kommt, vielleicht klappt es ja dann, dass auch wir uns auch mal wieder sehen. Wäre schon schön. Ansonsten machen mir die steigenden Zahlen von Corona schon ein bisschen Angst, zumal ich zu den Risikopatienten gehöre. Aber, außer sich an die Regeln zu halten hat man ja kaum Möglichkeiten darauf Einfluß zu nehmen und muß darauf hoffen, dass das Schicksal es gut mit einem meint.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Ich bin wieder da!

So, ihr lieben, nach langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Auch, wenn ich jetzt einige Zeit wieder pausiert habe, so hatte das natürlich auch einen guten Grund. Erstens natürlich die Pandemie, die mir schon Angst gemacht hat und immer noch macht, aber mittlerweile ist die Angst doch ein bisschen weniger geworden, denn ändern kann man eh nicht viel. Das einzige, das etwas bringt ist, zuhause zu bleiben, Abstand wahren, Hygiene einhalten und wenn man doch mal unterwegs ist Maske tragen, wenn es vorgeschrieben ist. Dass ich nicht schon vorher geschrieben habe liegt auch daran, dass ich mich hier nur immer wieder aufgeregt hätte über diejenigen, die die Schutzmaßnahmen entweder nicht ernst genug nehmen oder sich gleich gar nicht daran halten, was ich unverantwortlich der Gesellschaft gegenüber finde. Aber da Ärger nur verschwendete Energie ist, wollte ich die Energie, die ich noch habe, anders umsetzen. Und so bin ich dann viel zuhause geblieben, habe viel gelesen, Hörbücher gehört und habe mich über den Aktienmarkt ein bisschen schlauer gemacht, denn ich finde es wichtig, dass sich die Frauen auch immer mal wieder mit den Finanzen beschäftigen, damit man von der Wirtschaft mehr versteht. Ich fand die Zeit der Abschottung eigentlich gar nicht so schlimm für mich, da ich ganz gerne auch alleine bin und mich nicht gleich einsam fühle. Die Kontakte nach draußen müssen dabei natürlich über das Telefon und Smartphone weiter gepflegt werden und ab und an schauen auch schon mal Freunde einzeln vorbei. Natürlich wird dann auch Abstand gehalten und wer will kann dann auch die Maske aufbehalten, wenn er sich dabei sicherer fühlt. Dass diese Situation für viele andere natürlich auch eine andere ist, weil sie z.B. nicht arbeiten können oder nur im Home-Office mit der Familie arbeiten können, ist klar. Und natürlich ist es ganz schlimm für die vielen Selbstständigen, die vielfach durch die Coronazeit sich am Rande des Abgrundes (sprich Insolvenz) befinden und nicht wissen wie sie das alles bewältigen sollen. Und zum Schluß kommen da noch die alten Leute, die zuhause oder in Krankenhäusern und Pflegeheimen auf den Kontakt mit ihren Familienmitgliedern ganz verzichten müssen. Ich glaube, die sind emotional am schlimmsten betroffen, denn viele von ihnen können ja überhaupt nicht verstehen, was da überhaupt los ist. Ich hoffe jetzt nur, dass wir trotz der wieder steigenden Zahlen nicht nochmal durch das ganze Lockdown gehen müssen, sondern, dass die Leute vernünftig genug sind und sich an die Regeln halten. Und da es neben Corona noch mehr Leben gibt habe ich mich heute ganz besonders über eine Email eines Jugendfreundes aus Kanada gefreut von dem ich schon lange nichts gehört habe. Er schaut wohl ab und zu auf meinen Blog und stellte nun enttäuscht fest, dass ich so lange nichts geschrieben habe und er das vermisst habe. Bei ihm geht es natürlich auch darum, dass er Neuigkeiten aus Bremerhaven und insbesondere über den Stadtteil Lehe zu lesen bekommt, in dem er und ich aufgewachsen sind. Dass ich inzwischen in einen anderen Stadtteil umgezogen bin, hat er nicht mitbekommen, aber dieser Stadtteil liegt direkt an der Grenze zu Lehe, so dass ich weiterhin noch alles mitbekomme, was in Lehe vor sich geht. Dort passiert schon seit einigen Jahren einiges in Sachen Sanierung, aber es wird wohl noch einige Jahre dauern bis Lehe wieder der schönste Stadtteil zum Leben und Wohnen ist. Das ist zumindest meine Meinung andere sind da anderer Meinung und fühlen sich nach wie vor sehr wohl dort und würden da nie wegziehen. Für mich aber war es schwer, mein Elternhaus zu halten oder sogar zu modernisieren, weil ich mich um alles alleine kümmern mußte und gesundheitlich eben nicht mehr fit genug dafür war. Außerdem gibt es in der Hafenstraße derzeit noch keine Garantie, dass man solide Mieter bekommt, wenn man die Wohnung gerade saniert hat. Dies ist in den Nebenstraßen etwas anders vor allem in der Goethestraße, der schönsten Straße des Stadtteils. Dort saniert zur Zeit der "Profi-Sanierer" Rolf Thörner, der schon einige Häuser sehr schön wieder hergerichtet hat. Ich hätte das jedenfalls nicht gekonnt, denn wer gibt privaten Sanierern schon so hohe Kredite. Thörner kennt wohl aus vorhergehenden Projekten viele Investoren und so kann er auch vernünftig sanieren. Lehe kann froh sein, dass Thörner sich für Lehe entschieden hat. Auch, dass die Sail 2020 dieses Jahr nicht bei uns stattfinden konnte, ist natürlich traurig. Ich hatte mich schon so darauf gefreut und auch Freunde dazu eingeladen. Nun wurde sie abgesagt und den Freunden auch. Nun soll es ja nächstes Jahr eine "Lütte Sail" geben und dann holen wir alles nach.

Dienstag, 11. August 2020

Meine Freundin Hannelore im Fernsehen

 

https://www.zdf.de/nachrichten/drehscheibe/expedition-bremerhaven-124.html

Mittwoch, 25. März 2020

Anstatt froh zu sein ......

dass wir in so einem tollen Deutschland leben, wo die Regierung alles aber auch wirklich alles versucht, nicht in so einem Disaster wie es in Italien vorherrscht, zu landen. Und trotzdem wird gemeckert und gemeckert. Die Presse hat nichts anderes zu tun als ständig nachzufragen, ob das denn auch wirklich klappt mit den Ausgleichszahlungen, das Fernsehen strahlt eine Sendung nach der anderen aus mit Informationen über die Epidemie bzw. Pandemie, in der jeder, der mal irgend etwas mit Viren zu tun hat, seinen Senf dazu gibt und auf WhatsApp gibt es auch kaum eine Nachricht, die nichts mit dem Corona-Virus zu tun hat. Ich gucke längst nicht mehr alle Sendungen, sondern informiere mich über das Robert-Koch-Institut und schaue mir die Tagesschau und ganz wenige ausgesuchte Sendungen über das Thema an. Ansonsten versuche ich die Zeit sinnvoll zu nutzen, ordne Unterlagen, lese viel und schaue mir ab und zu einen schönen Film an. Ich muß nicht Stunde um Stunde neu informiert werden, einmal oder zweimal am Tag reicht. Und da ich sonst auch oft alleine zu Hause bin, fällt es mir im Moment als Risikopatient auch nicht schwer, mich zu beschäftigen. Außerdem kann man ja immer noch mit Freunden, Verwandten und Bekannten telefonieren. Trotzdem bin ich wirklich froh, in Deutschland zu leben, denn im Prinzip haben wir doch alle genug zu essen, wir bekommen unsere Medikamente und wenn es dann mal einen Engpass gibt mit Schutzmasken und Schutzkleidung, so bemüht sich unser Gesundheitsminister, diese Lücken schnell wieder zu füllen. In dieser Krisenzeit hat sich übrigens mein Bild über Jens Spahn und auch über Markus Söder, den ich inzwischen auch als Kanzlerkandidat akzeptieren würde. Auf jeden Fall wären die zwei besser als die anderen zur Zeit bekannten Kandidaten wie Friedrich Merz und Armin Laschet. Aber Gott sei Dank ist diese Postenschacherei ja jetzt in den Hintergrund getreten und das ist auch gut so. Es ist schon richtig gut, wie die Regierung zur Zeit handelt. Wo gibt es das, dass eine Regierung sagt, wir helfen Euch und das gilt für alle. Da können wir auch froh sein, dass Olaf Scholz an der schwarzen Null festgehalten hat, denn nun hat der Staat Geld genug, um die entstehenden Löcher zu stopfen. 

Freitag, 13. März 2020

Da habe ich mich dann doch getäuscht mit meinem gestrigen Post

Gestern habe ich ja noch tüchtig gegen die Regierung gewettert, aber heute muß ich doch das meiste zurücknehmen, denn nachdem ich seit gestern dauernd die Erklärungen der verantwortlichen Politiker höre, mußte ich meine Meinung doch fast vollständig ändern. Was ich als umständliches Handeln gestern beschrieben habe, das auf die Föderation zurückzuführen ist, sehe ich heute doch etwas anders. Die Regierung hat doch recht schnell reagiert und hat zuerst einmal alles in großen Beratungen sortiert anstatt unkoordiniert einfach zu handeln. Und das, was aus diesen Beratungen hervorgegangen ist, scheint doch nicht so schlecht zu sein. Die Regierung will alles tun, damit dieser Virus in schmalen Grenzen gehalten wird und gleichzeitig will sie diejenigen, die finanziell unter der Situation leiden mit Krediten helfen, die ihnen von den Banken unkompliziert zur Verfügung gestellt werden sollen. Im übrigen fand ich Olaf Scholz und auch Peter Altmeyer sowie gestern die Gruppe Söder, Merkel und Tschentscher sehr gut bei ihrem Auftritt. Sie haben keine Panik verbreitet und auf
alle Fragen sachlich und verständlich geantwortet. Und wenn Olaf Scholz dann noch sagt, es ist genug Geld da, um die Krise wirtschlaftlich zu meistern, fällt einem doch gleich ein Stein vom Herzen. Unser Land ist schon ein tolles Land und das wird einem meist erst in der Krise bewußt. In Zukunft werde ich also nicht mehr so viel gegen die unseren Staat wettern wie bisher. Hoffe ich jedenfalls😉.

Montag, 9. März 2020

Das muss uns doch nicht wundern .....

dass die Welt von Tag zu Tag brutaler wird. Ein einziger Blick ins Fernsehprogramm und was sehe ich dort Krimi, Krimi, Krimi und nachdem fast alle Bundesländer mit ihren Sokos durch sind, kommen jetzt die Kroation-Krimis, die Istambul-Krimis, evtl. auch noch die Kosovo-Krimis usw. usf.. Die nordischen Länder sind ja auch schon alle durch und die Inseln bald auch. Und in jedem Krimi kommt ein Mord vor. Wenn mir das alles im TV zuviel ist, dann gehe ich auf die Stream-Programme und was sehe ich dort, Krimi-, Action-  und Kriegsserien. Bis ich dann irgendwo versteckt mal romantische Filme oder einfach nur moderne Filme, die im heutigen Alltag spielen finde, kann schon mal viel Zeit vergehen. Und natürlich sind solche Filme in der Minderzahl.

Es ist ja nicht so, dass ich nur heile Welt sehen will, aber es ist doch wirklich nicht verwunderlich, wenn unser Alltag immer mehr mit Brutalität gefüllt wird. Es ist nicht verwunderlich, dass die Brutalität in den Familien zunimmt, denn sie werden damit tagtäglich gefüttert. Schlägt man die Zeitung auf, wenn man noch zu der Minderheit der Zeitungsleser gehört, wird dort eine Familientragödie nach der anderen präsentiert. Was ist los mit uns? Ich wünsche mir wirklich ein vielfältigeres Fernsehprogramm mit z.B. mehr Kultursendungen und ich fände auch Schauspiele gut, wenn die mal wieder im Fernsehen übertragen werden würden. Früher saßen wir mit der ganzen Familie im Norden vor den Aufführungen des Ohnsorg-Theaters, im Süden vor dem Volkstheater. Und der Samstag gehörte dann den großen Shows, jetzt kommen auf allen Kanälen neben den Krimis noch Quizsendungen und Kochshows. Diese Mischung ist ja nicht schlecht, wenn dann nicht wieder auf allen Kanälen diese Shows in x-facher Abwandlung zu sehen wären. Man sollte einfach mehr Romane verfilmen und vielleicht auch mehr Konzerte, Opern- und Ballettaufführungen zeigen. Einfach ein gut durchgemischtes Programm für jedes Alter. Das sollte doch wohl möglich sein und ich bin sicher, dass das der Wunsch vieler ist, denn ich höre immer wieder auch von den älteren Fernseh-Zuschauern, dass sie einfach nichts mehr finden, außer vielleicht Natur-Dokumentationen wie Terra-X, was wirklich eine tolle Sendung ist. Und ich höre oft den Satz: " Also, bald melde ich meinen Fernseher auch noch ab, denn da kommen ja nur noch Krimis, Kochen und Quizsendungen, da lese ich doch lieber ein gutes Buch. Dann kann ich hinterher auch gut schlafen, was ich nach den ganzen anderen brutalen Sendungen nicht mehr kann.



Sonntag, 8. März 2020

Kann ich nicht nachvollziehen .....

Da liest man tagtäglich über den Corona-Virus und wie man sich überall verhalten sollte und dann sehe ich im TV, dass so ziemlich alle Fußballspiele in großen Stadien ausgetragen werden, wo zigtausende von Menschen ziemlich nah beiander stehen und der Virus, wenn er denn da wäre ideale Voraussetzungen hätte, sich noch schneller auszubreiten. Aber, ich glaube, da stoße ich bei den fußballverrückten Männern und natürlich auch einigen Frauen auf taube Ohren. Wenn so ein Fan, sein Spiel im Stadion sehen möchte, dann schalten alle Obrigkeiten auf taub und die Spiele finden statt. Großen Messen und große andere Events werden überall abgesagt, in Italien sperrt man fast den ganzen Norden für Reisende, aber nein, beim Fußballspiel kann ja nichts passieren. Und wenn es dann doch zu Ansteckungen kommen sollte, wer zahlt es? Wir Steuerzahler und das heißt auch diejenigen, die mit Fußball überhaupt nichts am Hut haben. Das selbe gilt natürlich auch für das gestrige Spiel der Fishtown-Pinguins. Es freut mich zwar auch, dass die gewonnen haben, aber eigentlich hätte auch dieses Spiel entweder ohne Zuschauern stattfinden sollen oder man hätte es verschoben. Ja, und jetzt habe ich mir endgültig den schwarzen Peter zugezogen. Von unserem eigenen Bremerhavener Verein so etwas zu fordern, geht natürlich gar nicht. Aber da meine Devise immer ist, was für andere gilt, gilt auch für mich, gehört das auch dazu. Sorry, Bremerhavener, trotzdem Glückwunsch zu dem super gewonnenen Spiel😉.

Freitag, 6. März 2020

Immer wieder interessant ....

ich habe zwar schon immer gewußt, dass ich nicht als Frühaufsteher geboren wurde, aber heute Nacht wurde es mir bestätigt, dass man als Frühaufsteher nicht unbedingt auf der Gewinnerseite ist. Harald Lesch und auch Karl Lauterbach ehemaliger Bildungsminister erklärten einvernehmlich, dass die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit eines Menschen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen erst ab 9 Uhr vormittags beginnt. Ich gucke ja gerne spät abends noch Markus Lanz und bin immer wieder begeistert wieviel Neues man in dieser Sendung lernt. Klar geht mir Markus Lanz auch manchmal auf die Nerven, wenn er bei manchen politischen Gästen immer wieder mit der gleichen Frage nachhakt, aber insgesamt sind seine Sendungen immer interessant. Gestern ging es um die Diskussion über den neuen Flüchtlingsstrom über Griechenland und Sigmar Gabriel als Buchautor. 

Heute nun die Diskussion über das derzeitige Schulsystem, das einen signifikanten Abstieg der Konzentrationsfähigkeit und auch der Kreativität fördert, weil immer mehr die moderne Technik gefordert und auch gefördert wird. Nach Lesch wäre es sehr viel wichtiger, dass die Kinder in der Schule zuerst einmal richtig Schreiben, Lesen und Rechnen lernen und dass man sie mehr spielerisch z.B. an die Herausforderungen der Mathematik bringt, damit sie auch mehr Spaß an den Fächern haben, als sie insgeheim zu verteufeln. Und, dass es so ist, kann man ja heute tagtäglich sehen, wenn man von Kindern mitbekommt wie es um die Bildung heutzutage steht. Es gibt kaum noch Schüler, die richtig schreiben können, weil einfach kein Wert mehr auf richtige Rechtschreibung in der Schule gelegt wird und auch die anderen beiden Fächer Lesen und Mathematik werden arg vernachlässigt. Das einzige was jedes Kind heute kann, ist das Handy richtig zu bedienen und man kann davon ausgehen, dass dadurch in wenigen Jahren die Schreibschrift völlig aus dem Schulalltag verschwindet. Dies wäre allerding ein fataler Fehler, weil der Mensch schreiben können muß, um mit  dem Hirn in der richtigen Art und Weise zu kommunizieren. Auch der Lesch hat ein Buch zu diesem Thema geschrieben "Wie Bildung gelingt". Der heutige Fernsehabend hat mich auch da wieder neugierig gemacht, so dass ich mir das Buch mal anschauen werde. Und nun gehe ich mal wieder etwas schlauer ins Bett als gestern. Gute Nacht liebe Leser.