Donnerstag, 5. Mai 2022

Erfindungswunsch

Nachdem ich eben wieder eine geraume Zeit damit verschwendet habe, mir einen der gängigen Passwort-Manager einzurichten, habe ich es nun aufgegeben, da mir das alles viel zu kompliziert ist. Ich wünsche mir einen Passwort-Manager, bei dem man nur die App installieren muß, man ein Masterkennwort eingibt und alle anderen bereits bestehenden von dem ohne mein Zutun neu generiert werden und dann in den Tresor gestellt werden. Genauso soll es mit neu anzulegenen Accounts sein ohne dass ich erst wieder etwas tun muß. Es reicht, wenn ich ein Masterkennwort habe und einen Tresor, in dem ich alles hinterlegt habe und wo ich nachschauen kann, wenn etwas unklar ist. Aber soweit sind die Entwickler wohl noch nicht. Ich habe jedenfalls schon jede Menge von diesen Programmen getestet, aber die sind mir alle zu kompliziert und ich frage mich wie das andere, die nicht so fit sind wie ich in meinem hohen Alter machen sollen. 

Mittwoch, 4. Mai 2022

Offener Brief an den Bundeskanzler Olaf Scholz

 Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

wir begrüßen, dass Sie bisher so genau die Risiken bedacht hatten: das Risiko der Ausbreitung des Krieges innerhalb der Ukraine; das Risiko einer Ausweitung auf ganz Europa; ja, das Risiko eines 3. Weltkrieges. Wir hoffen darum, dass Sie sich auf Ihre ursprüngliche Position besinnen und nicht, weder direkt noch indirekt, weitere schwere Waffen an die Ukraine liefern. Wir bitten Sie im Gegenteil dringlich, alles dazu beizutragen, dass es so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand kommen kann; zu einem Kompromiss, den beide Seiten akzeptieren können.

Wir teilen das Urteil über die russische Aggression als Bruch der Grundnorm des Völkerrechts. Wir teilen auch die Überzeugung, dass es eine prinzipielle politisch-moralische Pflicht gibt, vor aggressiver Gewalt nicht ohne Gegenwehr zurückzuweichen. Doch alles, was sich daraus ableiten lässt, hat Grenzen in anderen Geboten der politischen Ethik.

Zwei solche Grenzlinien sind nach unserer Überzeugung jetzt erreicht: Erstens das kategorische Verbot, ein manifestes Risiko der Eskalation dieses Krieges zu einem atomaren Konflikt in Kauf zu nehmen. Die Lieferung großer Mengen schwerer Waffen allerdings könnte Deutschland selbst zur Kriegspartei machen. Und ein russischer Gegenschlag könnte so dann den Beistandsfall nach dem NATO-Vertrag und damit die unmittelbare Gefahr eines Weltkriegs auslösen. Die zweite Grenzlinie ist das Maß an Zerstörung und menschlichem Leid unter der ukrainischen Zivilbevölkerung. Selbst der berechtigte Widerstand gegen einen Aggressor steht dazu irgendwann in einem unerträglichen Missverhältnis.

Wir warnen vor einem zweifachen Irrtum: Zum einen, dass die Verantwortung für die Gefahr einer Eskalation zum atomaren Konflikt allein den ursprünglichen Aggressor angehe und nicht auch diejenigen, die ihm sehenden Auges ein Motiv zu einem gegebenenfalls verbrecherischen Handeln liefern. Und zum andern, dass die Entscheidung über die moralische Verantwortbarkeit der weiteren „Kosten“ an Menschenleben unter der ukrainischen Zivilbevölkerung ausschließlich in die Zuständigkeit ihrer Regierung falle. Moralisch verbindliche Normen sind universaler Natur.

Die unter Druck stattfindende eskalierende Aufrüstung könnte der Beginn einer weltweiten Rüstungsspirale mit katastrophalen Konsequenzen sein, nicht zuletzt auch für die globale Gesundheit und den Klimawandel. Es gilt, bei allen Unterschieden, einen weltweiten Frieden anzustreben. Der europäische Ansatz der gemeinsamen Vielfalt ist hierfür ein Vorbild.

Wir sind, sehr verehrter Herr Bundeskanzler, überzeugt, dass gerade der Regierungschef von Deutschland entscheidend zu einer Lösung beitragen kann, die auch vor dem Urteil der Geschichte Bestand hat. Nicht nur mit Blick auf unsere heutige (Wirtschafts)Macht, sondern auch in Anbetracht unserer historischen Verantwortung - und in der Hoffnung auf eine gemeinsame friedliche Zukunft.

Wir hoffen und zählen auf Sie!
Hochachtungsvoll
 

DIE ERSTUNTERZEICHNERiNNEN

Andreas Dresen, Filmemacher
Lars Eidinger, Schauspieler
Dr. Svenja Flaßpöhler, Philosophin
Prof. Dr. Elisa Hoven, Strafrechtlerin
Alexander Kluge, Intellektueller
Heinz Mack, Bildhauer
Gisela Marx, Filmproduzentin
Prof. Dr. Reinhard Merkel, Strafrechtler und Rechtsphilosoph
Prof. Dr. Wolfgang Merkel, Politikwissenschaftler
Reinhard Mey, Musiker
Dieter Nuhr, Kabarettist
Gerhard Polt, Kabarettist
Helke Sander, Filmemacherin
HA Schult, Künstler
Alice Schwarzer, Journalistin
Robert Seethaler, Schriftsteller
Edgar Selge, Schauspieler
Antje Vollmer, Theologin und grüne Politikerin
Franziska Walser, Schauspielerin
Martin Walser, Schriftsteller
Prof. Dr. Peter Weibel, Kunst- und Medientheoretiker
Christoph, Karl und Michael Well, Musiker
Prof. Dr. Harald Welzer, Sozialpsychologe
Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist
Juli Zeh, Schriftstellerin
Prof. Dr. Siegfried Zielinski, Medientheoretiker

 

WER DEN OFFENEN BRIEF EBENFALLS UNTERZEICHNEN MÖCHTE,
BITTE AB SOFORT AUF CHANGE.ORG

Unmöglich ......

Mir geht der ukrainische Botschafter zur Zeit total auf den Geist mit seinen despektierlichen Äußerungen über unseren Bundeskanzler und überhaupt wie ich hier auch schon sagte, wie er seine Forderungen über Waffenlieferungen formuliert. Müssen wir als Deutsche uns das wirklich gefallen lassen? Deutschland hilft auf allen möglichen Gebieten der Ukraine damit dieser schreckliche Krieg irgendwann endlich ein Ende hat. Olaf Scholz hat aus Verantwortungsgefühl für Deutschland so lange mit der Entscheidung gerungen, auch schwere Waffen zu liefern und nicht aus Spaß an der Freud. Er hat mehrmals betont, dass er das aus dem Grund macht oder gemacht hat, damit wir uns selbst nicht in die Gefahr bringen, auch als ein Kriegsteilnehmer von Putin angesehen zu werden und somit zum Angriffsziel von den Russen würden. Ich will den Zustand natürlich nicht heraufbeschwören, aber ich möchte wetten, dass im Fall des Falles alle groß tönen würden wieso wir denn da mitmischen mussten und die Schuld dem Kanzler geben würden, denn es ist letztlich seine Verantwortung diese Entscheidung zu treffen. Auch, was seine Reise nach Kiew angeht, finde ich sein Verhalten völlig richtig. Ich hoffe Friedrich Merz macht sich mit seinem Alleingang, den ich total unmöglich finde, nur zum Affen. Ich verstehe nicht, warum das in der Öffentlichkeit so wenig kritisiert wird und kaum einer auch mal Verständnis für Olaf Scholz hat. Bin auch gespannt, was die Leute sagen, wenn wir hier die Auswirkungen unserer Entscheidungen ausbaden müssen. Wohlgemerkt ich bin durchaus dafür, dass wir der Ukraine helfen und auch selber dafür Abstriche machen müssen, aber dieses Benehmen gegenüber uns Deutschen ist einfach respektlos.

Sonntag, 20. März 2022

Man muss sich doch nicht wundern ....

dass Deutschland im Ausland immer so schlecht angesehen wird. Gerade hörte ich von einer Freundin, dass sie von Polen gehört hat, dass die polnische Presse nur negativ über Deutschland schreibt. Wir kriegen ja im Moment auch fast gar nichts auf die Reihe. Gerade im Presseclub habe ich gehört, dass die versprochenen Waffenlieferungen nur sehr zaghaft dort ankommen. Allein die erste Lieferung hat schon mal 3 Wochen gedauert und jetzt sind in der Zwischenzeit auch schon wieder 3 Wochen vergangen ohne, dass etwas geliefert wurde. Im Presseclub wurde zwar auch gesagt, dass wir Deutschen eigentlich überhaupt nichts haben, was wir der Ukraine schicken könnte. Andererseits ist Deutschland ein Land mit der größten Waffenindustrie in Europa. Da stimmt doch was nicht. Die andere Sache ist die, dass der Bundestag nach einer sehr bewegenden Rede des ukrainischen Präsidenten ohne diese zu würdigen auf die Tagesordnung übergeht und Abgeordneten zum Geburtstag gratuliert. Einfach nur peinlich! So langsam habe ich den Eindruck, auch die neue Regierung verpennt einfach alles und lässt alles so weiterlaufen wie die 16 Jahre vorher. Sie reden zwar anders, aber die Taten lassen auf sich warten an allen Enden. Ich jedenfalls bin von meinem Land enttäuscht. Die ganze Zeit wird davon geredet, dass unsere Bürokratie einfach zu behäbig ist und es auf jedem Gebiet alles zu alle dauert bis etwas geschieht und man nun alles ändern will. Aber im Grunde passiert nichts, die Behörden arbeiten weiter so langsam wie bisher auch auf allen Gebieten. Ich frage mich wie, wann und wer verwandelt  diesen Schneckenmarsch endlich mal in einen rasenden Roland. 

Dienstag, 8. März 2022

Die Welt gerät aus den Fugen

Dieser verdammte Krieg zeigt uns wie schlecht unsere Politik in den vergangenen Jahrzehnten war, obwohl wir uns ja immer so gefühlt haben als wenn wir auf der Sonnenseite des Lebens schwimmen würden. Und nun zeigt uns Putins Überfall auf die Ukraine wieviel in den Jahrzehnten von unserer Politik versäumt wurde. Ich war ja eigentlich immer ein Angela Merkel Fan, aber nun denke ich, dass sie ja auch zu dieser schlechten Regierung gehörte und nicht unmaßgeblich auch dafür verantwortlich war. Was wurde alles versäumt:

Die Klimapolitik wurde nicht ernst genommen. Dass es hier bereits nicht mehr 5 Min. vor 12 Uhr ist, sondern weit nach 12 Uhr, ist uns allen auch nicht erst seit gestern bekannt. 

Die Bildungspolitik wurde immer schlechter. Viele Schüler wissen die einfachsten Dinge nicht mehr, können kaum noch handschriftlich schreiben und wissen oft noch nicht einmal, wer unser derzeitiger Bundeskanzler ist.

Baumaßnahmen bei Straßen, Brücken und Gebäuden (vor allem Schulen) wurden derartig vernachlässigt, dass vieles nun fast schrottreif ist, weil man nichts richtig gewartet und zum richtigen Zeitpunkt saniert hat. Früher hielten Gebäude viele 100 Jahre, heute werden sie oft schon nach 10-20 Jahren wieder abgerissen und es werden neue Häuser gebaut. 

Die Digitalisierung blieb in den Kinderschuhen stecken, viele andere Länder sind uns da ein vielfaches voraus. 

Die Ausstattung unserer Bundeswehr wurde sträflich vernachlässigt und muss nun mit vielen Milliarden auf Vordermann gebracht werden. 

Die Energiepolitik wurde in Privathände vergeben und war damit auch unkontrollierbar für die Politik. Auf einmal stellt man nun oh Wunder fest, dass wir sowas von abhängig sind, und das nicht nur von Russland, was die Gaslieferungen, aber auch die Kohle- und Öllieferungen betrifft. Auch, wenn man sich nun sofort an die Arbeit machen würde, um diese Abhängigkeiten zu beseitigen, muss man sich zuerst einmal um vorübergehende Ersatzlieferungen aus anderen Ländern kümmern, was uns dann auch wieder abhängig von denen macht. Wir brauchen eine vollständige Eigenversorgung, weil es kann immer irgendwas Unvorhersehbares passieren. Ich dachte, dass unsere Politiker wohl soweit denken können, aber da habe ich mich wohl geirrt.   

Die Agrarwirtschaft wurde mit Subventionen abgewirtschaftet. Nur große Betriebe können überleben, weil sie diejenigen sind, die die Subventionen bekommen, während die kleineren Betriebe immer mehr aufgeben müssen, weil die Erträge sie nicht mehr ernähren können. 

Laut einer WWF Studie „Das große Wegschmeißen“ landen über 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln pro Jahr in Deutschland in der Tonne. Dies soll fast ein Drittel des aktuellen Nahrungsmittelverbrauchs von 54,5 Millionen Tonnen sein. Uns geht es anscheinend wirklich zu gut, aber auch da müssen Mittel und Wege gefunden werden, damit dieser Missbrauch mit den Lebensmitteln aufhört. 

 Es gibt so viele Schwachstellen in unserem System, dass es schwierig wird, alle diese verschlafenen Missstände wieder auf Vordermann zu bringen. Wie das gehen soll? Ich habe keine Ahnung. Auf jeden Fall ist es schwer zu verstehen, dass so viel gutbezahlte Politiker wohl die meiste Zeit ihrer Arbeitszeit verschlafen haben, denn anders kann ich mir das nicht vorstellen. 



Sonntag, 30. Januar 2022

Heute wäre mein Papa 101 Jahre alt geworden ......

ich finde da darf man ihm auch noch gratulieren, vielleicht feiert er ja irgendwo eine große Party und feiert mit seinem Bruder, der morgen Geburtstag hat und 104 Jahre alt wurde in 110ten  Geburtstag rein. Man weiß ja Gott sei Dank nicht, was mit uns nach unserem Tod passiert und die Vorstellung, dass die Toten irgendwo dann doch ein schönes Rentnerleben im Himmel genießen, beruhigt einen dann doch schon. Also, Papa, Du fehlst mir genauso wie Mutti an jedem einzelnen Tag, aber manchmal habe ich schon das Gefühl Du schaust Dir das, was hier mit uns so passiert von oben an und bist dann hoffentlich froh, dass Du die Pandemie hier bei uns nicht mehr miterleben musstest. Die geht uns allen so langsam nämlich richtig auf den Geist. aber vielleicht tröstet es Dich ja, dass wenigstens Dein Sohn in Eure Fußstapfen getreten ist und in Spanien seit Jahren überwintert und dort mit Corona alles in allem bisher mehr Glück hatte als wir hier in unserem sonst so "ordentlichen" Deutschland. Hier können die mit der Pandemie so gar nicht umgehen. Jeden Tag gibt es neue Meldungen, welche Regeln in welchem Bundesland gelten und keiner weiß wirklich wo es lang geht. Trotzdem bin ich dankbar und froh, dass ich bisher davongekommen bin und hoffe, das bleibt auch so. 

Heute ist übrigens noch ein Festtag. Heute vor 75 wurde die Stadt Wesermünde in Bremerhaven unbenannt. Kann man sich so gut merken, Geburtstag von Papa und mein Geburtsjahr. 

Samstag, 25. Dezember 2021

Montag, 22. November 2021

Dienstag, 16. November 2021

Aus dem Paradies zurück in die kalte ungemütliche Welt

     La vita é bella a Villa Palagione

         

Was die Natur alles so für uns bereit hält, das gelbe ist eine Milch-Orange.

Wer alles schon zu Gast in der Villa war. 

Mein Lieblingsplatz beim Sonnenuntergang 

Im Eingangsbereich trifft man sich zum Cappuccino oder Grappa

Die Villa ist einfach schön 

Selfie mit Christa und Mobi

Dummy genießt auch die Sonne

Hannelore macht Pause beim Cappuccino 
Anto wann kriege ich denn endlich meinen Drink?


Selfie kurz vor dem Sonnenuntergang

Nachbarskatze zu Besuch

Was es wohl heute abend zu essen gibt? 
Enrica bringt mir den Geburtstagskuchen
Das Ende der Woche rückt näher mit dem Ausstellungsabend





In Memoriam: Meine Mama

 Du fehlst mir jeden Tag!



Sonntag, 14. November 2021

So geht es doch nicht weiter .....

So langsam nervt es mich, dass gerade bei uns in Deutschland gar nichts richtig läuft. Inzwischen lachen ja selbst die Italiener und Spanier über unsere Pandemie-Organisation. Die, die uns sonst eher als Erbsenzähler und Korinthenkacker bezeichnen, weil wir ja angeblich immer soooo gut organisiert und korrekt sind. Nix läuft bei uns zur Zeit in rechten Bahnen, ob es die Bewältigung der Pandemie ist, die Digitalisierung, der Klimaschutz und vieles andere mehr. Es wird nur von allen Seiten kritisiert (wozu ich natürlich auch gehöre) oder gemeckert, dass nichts mehr bei uns in Ordnung ist. Aber wie soll sich denn etwas ändern bei der Vielzahl von schlecht oder gar nicht gemachten Hausaufgaben. Die, die etwas ändern könnten, würden sich selbst beschneiden und dabei haben sie sich selbst doch gerade erst aufgestockt. Aber Menge bringt nicht gleich Klasse. Ich bin der Meinung, dass sich bei uns so lange nichts ändert, so lange das Volk sich nicht wehrt und aufmuckt gegen die Regierung, die zur Zeit nur Murks macht und das gilt für alle Parteien. Eigentlich müssten wir als Bürger uns alle gegen diesen Zustand wehren und es nicht nur der Jugend überlassen, sich gegen dieses Stillhalten zu wehren und zu protestieren. Alleine können die es auch nicht schaffen. Wir müssten eigentlich weg vom Beamtentum, weg vom einem Staat in dem jedes Bundesland selbst bestimmt wie es leben und regiert werden will und weg vom uneinheitlichen Bildungsstand. Aber da es dazu anscheinend nicht kommen wird, zerstören wir alle weiter unseren Planeten und warten geduldig auf das Ende der Welt. Schuld an dieser Misere sind wir alle selber und das dürfen wir dabei nicht vergessen. Wenn aber doch einige diesen Kampf aufnehmen wollen, ich wäre dabei, soweit ich dabei helfen könnte. Der einzige Weg, dass sich im Staat etwas ändert ist die Revolution, das zeigt uns die Geschichte immer wieder. Muss ja nicht gleich eine Revolution mit Waffen sein, ein Aufbegehren würde wahrscheinlich schon reichen.

Montag, 27. September 2021

Das war ja wohl klar .....

 Ich frage mich immer wie quer die Politiker wohl denken, denn es war doch klar wie Klosterbrühe, dass die Union mit einem Kanzlerkandidat Laschet untergeht, obwohl sie den Sieg mit Söder in der Tasche gehabt hätte. Wie blöd muß man da als CDUler sein, wenn ich das bewußt auf 's Spiel setze? Geht da das Ego lieber mit der eigenen Partei unterzugehen drüber als einen Söder als Kanzler zu akzeptieren. Was soll der Wähler von solchen Luschen bloß halten. Für mich war es jedenfalls gleich klar, dass wir ohne Söder einen Olaf Scholz als Kanzler kriegen, was bei der Alternative Laschet ja auch wesentlich besser ist als diesen ewig grinsenden Laschet.  Und dass es zu einer Jamaika-Koalition kommt ist ja wohl auch sehr unwahrscheinlich, denn wenn sich die Grünen mit der FDP nicht in den Koalitionsgesprächen mit der SPD einigen, wie sollte das mit der CDU gehen? Glaube ich nicht dran.

Mein Prognose: 

Scholz   SPD                             Kanzler, 

Heil      SPD                              Arbeit

Lauterbach   SPD                    Gesundheitsministerium

Mützenich  SPD                        Entwicklungshilfe

Hubig                                         Justiz

Baerbock  Grüne                      Vizekanzlerin und Außenministerium

Habeck    Grüne                        Umwelt und Klima

Lindner  FDP                             Finanzministerium

Strack-Zimmermann FDP        Verteidigung


Mehr fallen mir im Moment nicht ein. Bin gespannt, was davon umgesetzt wird. 

Und nun werden wir sehen, was bei den Gesprächen rumkommt. 





Montag, 26. Juli 2021

Wieder mal Zeit, sich ein bisschen aufzuregen

Gerade eben ein Beitrag im TV über die Mohrenstraße in Berlin. Diese darf nach einem neuen Gesetz oder Beschluß nicht mehr so benannt werden. Ich verfolge diese Diskussion schon eine ganze Weile und rege mich auch immer wieder über diese auf. Man muss doch auch mal die Kirche im Dorf lassen. Warum soll man eine Straße, die über 317 Jahre schon Mohrenstraße heißt, nun umbenannt werden, weil einige Leute meinen, dass es diese Benennung nicht mehr geben soll, weil damit Farbige oder besser Schwarze diskriminiert werden. Es ist richtig, heutzutage ist diese Bezeichnung abwertend und diskriminierend, aber muss man dann sofort alles was "Mohr" im Namen beinhaltet umbenennen? Ich denke z.B. überhaupt nicht an ein schwarzen Menschen, wenn ich einen "Neger- oder Mohrenkuss" esse. Dass die Menschen sich diskriminiert fühlen, wenn sie heute noch als "Neger" beschimpft werden verstehe ich absolut und auch, dass die Sinti und Roma nicht mehr Zigeuner genannt werden wollen, aber z.B. nennen sie sich als Musiker oft selbst als Mitglieder von Zigeuner-Bands oder Orchester und auch im Englischen sind es immer noch die Gypsis. Meiner Meinung nach muss deshalb auch nicht extra das "Zigeunerschnitzel" unbenannt werden, denn im Zusammenhang mit der Küche ist dies eher eine Wertschätzung als eine Abwertung. Dass die Menschen im Zusammenhang mit Ihrem Leid in der Geschichte nicht mehr so genannt werden wollen, verstehe und respektiere ich voll, aber ich erwarte auch ein bisschen Toleranz im Gegenzug und keinen kleinkarrierten Eiertanz wie bei den obengenannten Beispielen.