Sonntag, 19. Februar 2012

Kandidatin



Ich fände Petra Roth nicht schlecht.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Norbert aus Maintal dazu,
ich wollte vorhin schon die Frau Petra Roth vorschlagen, hatte es aber vergessen. Frau Roth ist in vielen Ländern der Erde bekannt und beliebt und hat durch die lange Amts-
zeit in Frankfurt als Oberbürger-
meisterin ein besonnenes Auftreten. Sie ist auch bei den anderen Parteien
anerkannt. Jetzt nur die Frage wie bekommt man unseren Vorschlag in die Wahlgremien zur Begutachtung der Kanditatin.
Gruß Norbert

juwi hat gesagt…

Moin Brigitte,

wenn ich aus den Skandalen um die letzten beiden Bundespräsidenten eines gelernt habe, dann, dass es ein Fehler sein kann, namentlich Wunschkandidatinnen oder -kandidaten zu benennen. Wer weiß denn heute schon, was die Journalisten morgen an den Tag fördern werden?

Aber diese Bedenken einmal beiseite gelassen könnte ich mir Frau Käßmann gut als Bundespräsidentin vorstellen. Ihre bisher einzige Verfehlung ist juristisch abgearbeitet und sie hat gezeigt, dass sie für eine persönliche Verfehlung die Konsequenzen zu ziehen bereit ist. Davon abgesehen ist sie für viele Menschen immernoch so etwas wie eine ethisch/moralische Instanz.

Ansonsten zählt für mich auch weiterhin Herr Gauck zu denjenigen Menschen, die bereits unter Beweis gestellt haben, dass ihre Handlungen mit ihren Worten konform gehen. Er wäre außerdem auch jemand, der aufgrund seiner persönlichen Vergangenheit im Ausland als glaubwürdiger Verfechter der Menschenrechte wahrgenommen werden könnte.

Gruß,
Jürgen

Weserkrabbe hat gesagt…

@Jürgen: Frau Kässmann wäre nicht meine Traumkandidatin, ist mir zuviel Kirche und ich glaube, dass sie auch zu gerne im Rampenlicht steht. Und Gauck jetzt wieder aufzuwärmen halte ich auch nicht für die beste Lösung. Aber im Grunde ist es mir egal, wer dahin kommt, wenn die oder der einen guten Job macht, ist es ok.

lieben Gruß
Brigitte

Anonym hat gesagt…

Norbert aus Maintal dazu:

zur Meinung von " JUWI ". Hier soll
mir mal erklärt werden welcher Skandal num Herrn Köhler war. Ich kann mich an nichts erinnern. Er ist
zurückgetreten und damit BASTA.
Dies steht jedem Menschen auch einem Bundespräsidenten zu.
Wenn ich die heutigen Schlagzeilen und Vorschläge der diversen Medien lese bekommt man doch wieder den Eindruck, daß ohne
Bildzeitung kein Präsident gewählt werden darf. Wie sagt schon im Tatort von ARD Komissar Stöwer " Die Blödzeitung " !!!
Gruß Norbert

juwi hat gesagt…

@Norbert:

Ich würde es bestimmt niemanden verwehren, von einem Amt zurückzutreten. Zurückgetreten sind beide Bundespräsidenten und beide sind nicht grundlos zurückgetreten. In beiden Fällen gab es dazu eine Vorgeschichte.

In meinen Augen ist es schon ein handfester Skandal, wenn der deutsche Bundespräsident öffentlich verkündet, er halte die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen der Bundesrepublik Deutschland mit militärischen Mittel für ein geeignetes Mittel. Hinzu kommt noch, dass er das nicht irgendwann, sondern in einem Interview auf dem Rückflug von einem Besuch bei deutschen Soldaten in Afghanistan gesagt hat.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass die verheerenden Folgen zweier kurz aufeinanderfolgender Weltkriege, die beide ihren Ursprung in der Politik des Deutschen Reichs hatten, schon vergessen sind. Beim Gedanken daran sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn ich das Geschwätz von der "Verteidigung der Freiheit Deutschlands am Hindukusch" höre. Es stünde uns nach unserer Vergangenheit jedenfalls gut zu Gesicht, wenn Deutschland den Einsatz seiner Armee wieder auf die Verteidigung des Territoriums der Bundesrepublik gegen einen Angriff eines anderen Staates beschränken würde.

Im Gegensatz dazu hat Herr Wulff aus den anfangs gegen ihn erhobenen Vorwürfen erst durch seinen Versuch der Einflussnahme auf die Pressefreiheit und die darauf folgenden Vertuschungsversuche einen Skandal werden lassen. Hätte er sich und uns das nicht angetan, dann hätte es zu der Zeit aus meiner Sicht auch keinen Grund für einen Rücktritt gegeben. Über die zugegebenerweise "etwas merkwürdige" Art und Weise, wie seine Drohung gegenüber dem Mitarbeiter der "Blödzeitung" an die Öffentlichkeit gelangt ist, könnte vielleicht irgendwann einmal eine ganz andere, für das Boulevardblatt nicht gerade schmeichelhafte Geschichte geschrieben werden.

Gruß,
juwi