Dienstag, 27. Dezember 2016

Weihnachten vorbei und überstanden ...


unter anderem mit diesem tollen Lied. Das erste Fest seit vielen Jahren mal wieder alleine verbracht und wenn ich sage, es wäre schön gewesen, ist es gelogen. Schöner ist es schon mit Familie, Kindern und Freunden, aber dieses Mal hat es sich eben nicht so ergeben und ich habe es auch überlebt. Außerdem hatte ich mir ja noch eine zweite Hürde auferlegt und zwar habe ich über Weihnachten mich nicht in den Social Medias getummelt. Ich wollte mich mal wieder ein bisschen auf mich besinnen und mich nicht mit Facebook, WhatsApp und anderem ablenken. Dass die Besinnung dann zwischendurch auch ein bisschen in Traurigkeit übergeschwappt ist, war nicht geplant und voraussehbar, ist aber nun mal passiert. Na ja, auch das gehört eben zum Leben dazu, aber für das nächste Jahr habe ich mir dann doch vorgenommen, Weihnachten irgendwo zu verbringen, wo ich zumindest mit Freunden oder netten neuen Fremden zusammen bin. Ich fand oder finde immer noch, dass das Weihnachtsfest für mich wie auch das Jahr 2016 nicht unbedingt das beste Jahr war. Okay, ich war nach 3 Jahren endlich mal wieder in der Toskana, aber das war auch schon so ungefährt das einzige wirkliche Highlight des Jahres. Ansonsten plätscherte vieles dahin und was mich auch immer wieder runterzieht ist die allgemeine weltpolitische Lage. Warum muss soviel Hass in der Welt sein, warum lernen die Menschen nicht endlich einmal, dass es nur miteinander und nicht gegeneinander geht? Jeder hat immer Angst, dass er zu kurz kommt oder dass ihm etwas weggenommen wird. Auf der anderen Seite nehmen Gewalt und Respektlosikeit immer mehr zu, so dass man sich kaum noch abends auf die Straße traut. Irgendwas läuft da doch schief in unserer Welt und es fällt mir schwer zu glauben, dass sich das nochmal ins Positive kehrt. Aber wie sagt man auch immer so schön: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" und vielleicht lernen wir ja auch aus den schlechten Erfahrungen aus 2016 und setzen sie 2017 in neue gute Erfahrungen um. Das wäre doch mal schön. Und nun geht es mit großen Schritten auf das Neue Jahr zu. Was ich Sylvester mache, weiß ich noch nicht, aber groß Weggehen ist nich angesagt, weil ich erstens meine zwei Samtpfoten nicht mit der sinnlosen Knallerei alleine lassen will und zweitens auf Kommando lustig sein, ist auch nicht so mein Ding. Also, wohl alles wie gehabt, aber hoffentlich in einer besseren Grundstimmung.

Kommentare:

kelly Doescher hat gesagt…

moin brigitte,
für mich war es sehr schön und erholsam, endlich hab ich einige folgen von den fackeln im sturm ohne störung gesehen. am 1. weihnachtstag war dann besuch und nun hab ich die küche wieder klar und bereite mich auf die nächsten vor...
ohne (ablenkungs)internet war es möglich, allerdings hab ich dann erst heute erfahren - mein kind ist in afrika.
eine reise über weihnachten wäre/ist eine gute alternative...
für das neue jahr die besten wünsche!
liebe grüsse!
kelly

Traudi hat gesagt…

Liebe Brigitte,
man kann es sich nicht immer aussuchen, wie man Weihnachten verbringt. Zum Glück überwiegen aber doch die Feierlichkeiten mit der Familie.

Ich erinnere mich aber auch, als ich vor Jahren Weihnachten im Krankenhaus verbringen musste. Zum Glück hatte ich eine liebe Bettnachbarin, mit der ich den Heiligen Abend verbrachte. Bei Kerzenlicht erzählten wir uns, wie wir Weihnachten in unserer Kindheit erlebten.

Viele Grüße
Traudi

Brigitte hat gesagt…

Rückblickend auf 2016 kann man überwiegend sagen, dass tatsächlich Respektlosigkeit, Gewalt und Tatenlosigkeit der Politik fatal zugenommen haben. Heute muss man sich erst einmal umsehen, wenn man eine Treppe hinunterlaufen muss. So etwas ärgert mich enorm. Und ich habe auch keinerlei Lust, die schlimmen Taten des vergangenen Jahres jetzt schön zu reden.

Trotzdem kann man nicht alles nur negativ sehen, denn dann hätten jene, die uns unseren Lebensstil nicht gönnen, bereits gewonnen. Sehen wir das Jahr positiv.

Eine Weihnacht zuhause, auch alleine, die lässt einen nicht vereinsamen. Lass das einfach nicht zu. Du hast deine Beiden, für die du Sorge trägst. Lade doch einfach mal zur Weihnacht Freundinnen ein, von denen zu weißt, dass sie ebenfalls alleine sind. Das wäre doch ein schönes Zusammensein.

Ich wünsche dir ein schönes, gesundes neues Jahr, sobald es daher kommt.

In alter Verbundenheit, Brigitte

Weserkrabbe hat gesagt…

@alle: Dankeschön Ihr Lieben für Eure tröstenden Zeilen, aber Brigitte hat schon Recht: Nur an Weihnachten alleine zuhause läßt einen nicht vereinsamen. Es waren halt so ein paar Tage wo man einfach das Gefühl hat, keiner hat einen lieb und überhaupt ist alles Mist. Aber ich glaube, solche Tage hat jeder mal und mich hat es nun mal an Weihnachten erwischt. Auch war das Wetter hier grausig dazu, so dass man auch keine Lust hatte rauszugehen. Am Tag nach Weihnachten sah es dann auch schon wieder anders aus. Aber ich habe halt daraus gelernt, dass ich beim nächsten Fest etwas ändern muss. Heute bin ich bei einem lieben Freund zum Essen eingeladen und da freue ich mich sehr drauf. Also, die Welt hat mich doch wieder lieb und so soll es auch bleiben. Ihr Lieben, ich wünsche Euch einen guten Start ins Neue Jahr. Ja, ich werde auch Silvester allein sein, aber da werde ich mit dem Trösten meiner Katzen beschäftigt sein, die unter der Knallerei ja wirklich leiden. Und wenn ich Pech habe, bekomme ich Morgen noch einen Zahn gezogen, ich habe nämlich seit Wochen komische Zahnschmerzen, die immer nachts kommen. Dazu mehr demnächst im Blog Alles Liebe und ich bin froh, dass ich "wenigstens" Euch habe:-).

ganz liebe Grüsse
Brigitte

Brigitte hat gesagt…

Du Arme,

Zahnschmerzen sind schlimm und man ist froh, wenn man die endlich los ist, egal wie.

Wir sind an Silvester auch alleine, besonders wegen unserem alten Kater. Letztes Jahr wurde genau 6 m von unserer Terrasse entfernt enorm geknallt. Ich hatte auch den Schneck hier, der hat sich vor Angst verkrochen. Mit diesem ganzen Geld könnte man wirklich Sinnvolleres machen.

Auch dir einen guten Übergang in das Neue Jahr, es soll schön sein, und wenn irgend möglich nicht so schlimm wie 2016!

Liebe Grüße, Brigitte