Mittwoch, 2. Februar 2011

Gestern Frühstück, heute Grünkohlessen .....

und so gehen die Tage zur Zeit dahin. Das Frühstück gestern mit meinen Schulkameradinnen war wieder sehr schön und zog sich dann auch bis 16 Uhr hin. Was so alte Freundinnen alles zu erzählen haben, das war schon lustig. Es ist aber auch jedesmal so, als hätte es nie eine lange Zeit dazwischen gegeben, in der wir uns nicht gesehen haben. Zwischendurch wurde die alte Schulzeitung rausgekramt und die Verse der einzelnen Schüler vorgelesen und eine Anekdote folgte der anderen. Nun planen wir ein Klassentreffen am Karfreitag dieses Jahr. Die meisten Adressen haben wir wohl zuammen, bis auf einige wenige, aber die bekommen wir sicher auch noch irgendwoher. Und wie klein die Welt ist, konnte man auch wieder sehen. Eine Freundin der Gastgeberin war auch dort und wir beide hatten gleich das Gefühl, irgendwoher kennen wir uns. Wir überlegten beide lange und kamen zu keinem Ergebnis. Erst später als ich meinen Vater fragte, ob er den Namen schon mal gehört hätte, sagte er sofort, die haben früher in unserem Haus gewohnt. Man muss sich das vorstellen, der alte Herr mit seinen 90 Jahren weiß noch die Namen, Beruf und alles von den ehemaligen Mitbewohnern unseres Hauses. Dabei haben die nur ein paar Jahre dort gewohnt. Ich bin dann immer ganz baff, weil ich so ein schlechtes Gedächtnis habe und er immer alles weiß. Na, und als ich dann diejenige angerufen habe und ihr das erzählt habe, fiel sie auch aus allen Wolken, denn das hatte sie auch nicht mehr gewußt. Aber aus dieser Zeit konnten wir beide uns nicht kennen, denn dafür waren wir beide damals noch zu klein. Also wurde gemeinsam weiter überlegt und dann fanden wir es doch heraus. Eine alte Freundin war der gemeinsame Nenner, zu der wir beide aber keinen Kontakt mehr haben.
Und so schließt sich der Kreis wieder. Wir beide fanden es schön, dass wir uns so wiedergetroffen haben und haben uns vorgenommen, uns mal wieder zu treffen.

Heute nun ist Grünkohlessen angesagt mit dem Kegelclub und das wird auch sicher ganz lustig. Es ist zwar der ehemalige Kegelclub meiner Eltern, aber da meine Mutti nicht mehr zu den Treffen kann, habe ich die Vertretung übernommen und gehe dort mit meinem Vater hin. Gott sei Dank sind die ehemaligen Kegelbrüder- und schwestern alle sehr viel jünger als meine Eltern, nur ein paar Jahre älter als ich, so dass ich mich auch gut mit ihnen verstehe und sie mich gleich in ihre Gemeinschaft mit aufgenommen haben. Und so jagt ein Fest das andere, aber es gibt ja auch schlechtere Möglichkeiten, die Tage zu verbringen, oder?

Kommentare:

Träumerle Kerstin hat gesagt…

Immer genieße schön diese Treffen, so verfliegt die Zeit und bald ist Frühling. Dann erwachen die Lebensgeister und wir haben wieder Lust auf Unternehmungen.
Liebe Grüße von Kerstin.

Nordlicht hat gesagt…

Moin Moin, Brigitte,

erstmal herzlichen Dank für den Award, den stell ich mir in die Schrankwand (lach).

Wie gern wäre ich mitgekommen zum Grünkohlessen. Ne Runde schnacken und dabei noch lecker norddeutsch essen, wäre bestimmt eine lustige Runde geworden.

In diesem Sinne, das Jahr hat noch ein paar Tage... und wir sehen uns bestimmt!

Kiek mal wedder in... (in mien Blog)

Das Nordlicht

Anonym hat gesagt…

Salut Brigitte,
Dein Vater hat noch eine tolle Konstitution, geistig und körperlich, da ist noch Ordnung in seinem Hirn. Meine Tante hatte auch so ein tolles Gedächtnis (mit 97 an den Folgen einer Hitzewelle gestorben). Sie hatte nie ein Agenda und wenn wir einen termin in 14 Tagen um 14h30 da und dort ausmachten, dann war sie da. Sie brauchte nicht mal ein Telefon um nachzufragen geschweige denn ein Handy.
Grüss ihn schön von mir.