Sonntag, 25. März 2012

Bin gespannt ....

wann Philip Rösler nun endlich das Handtuch wirft und zurücktritt. Aber vielleicht klebt er ja genauso an seinem Stuhl wie Christian Wulff. Die Wahlen im Saarland sprechen da für sich. 70% der Wähler haben die FDP nicht gewählt, weil sie mit dessen Führungsfigur Rösler nicht einverstanden sind. Über 52 % waren im übrigen der Meinung, dass die FDP überhaupt inzwischen überflüssig ist.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo, liebe Brigitte,
...........und ich bin auch gespannt und hoffe das Beste dass er das Handtuch weit genug wirft. Aber es scheint mir, als habe er ein dickes Fell wo alles abprallt. Schon im Umgang mit seiner Chefin, bei der Nominierung des Bundeskanzler, ging er doch sehr " gezielt " vor. Was er im Schilde führt oder auch nicht, kann sich jeder denken.

Das Haus im vorigen Eintrag, gefällt mir sehr gut.....die Plastikeier auch nicht. Mag auch kein Plastikgeschirr oder Decken. Selbt für den Terrassentisch habe ich eine Stoffdecke.

Dir noch eine schöne Woche.
Liebe Grüße, Anke

Brigitte hat gesagt…

Sie werden sicher demnächst verschwinden. Obwohl H. Rössler einer der wenigen ist, die endlich eine Reduzierung der Subventionen der Solaranlagen haben wollen. Da denke ich, dass die Leute überhaupt nicht wissen, dass sie das bezahlen mit ihrer Stromrechnung (Umlage). Trotzdem - die FDP hat wenig Sympathien für den normalen Bürger.

LG, Brigitte

juwi hat gesagt…

Hallo Brigitte,

selbst unter den "Anderen Parteien" kommt die FDP mit ihren 1,2% nur auf den 2. Platz. Vorn liegt dort die "Familien"-Partei mit 1,7%. Der ARD-Deutschlandtrend vom März 2012 sagt, wenn "nächsten Sonntag gewählt würde", dann käme sie gerade mal auf 3%. Und von dieser Splitterpartei lassen sich Frau Merkel und die CDU immer noch an der Nase herumführen. ich finde das nur noch peinlich.

Ich hoffe die bekommen spätestens im nächsten Jahr ihre Quittung dafür. Vielleicht geht es mit einer anderen Regierungskoalition dann ja auch endlich mit der Energiewende, einem schnelleren Atomausstieg und einer den Realitäten angepassten Atommüllpolitik voran.

Gruß,
Jürgen

juwi hat gesagt…

@Brigitte (Blog "Von A bis Z"):
Wenn die Leute alle wüssten, wieviele Milliarden an offenen und versteckten Subventionen den Atomkonzernen schon "in den Hintern gesteckt" worden sind (und auch weiterhin noch gesteckt werden), dann hätten sie wirklich einen Grund sich aufzuregen. Die Subventionen, die wir jetzt mit unserer Stromrechnung für das Gelingen der aus Gründen des Klimaschutzes dringend notwendigen "Energiewende", ein schnelleres Ende der Atommüllproduktion und letztlich auch für eine von Brennstoff-Einfuhren unabhängige Energieversorgung zahlen, sind dagegen der bekannte Tropfen auf den heißen Stein. Darüberhinaus ist das dafür aufgebrachte Geld eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und daher aus meiner Sicht bedeutend besser angelegt, als das Geld, das für die Subventionierung der permanenten Bedrohung durch einen Super-GAU - nicht irgendwo weit weg in der Ukraine oder in Japan, sondern mitten in Deutschland - verschwendet wurde und noch verschwendet werden wird.

Brigitte hat gesagt…

Ob Brigitte eine Beantwortung zulässt, weiß ich nicht.

Was Jürgen schreibt, ist bekannt. Es ist aber auch bekannt, dass Photovoltaik wohl einen Anteil hat (3%), aber auch, dass die Anschaffungskosten enorm gesunken sind, sodass die Subvention hier gesenkt werden kann. Nüchtern gesehen. Allerdings darf man das nicht sagen, weil man sonst sofort angegriffen wird.

juwi hat gesagt…

@Brigitte (Blog "Von A bis Z"):
"... Allerdings darf man das nicht sagen, weil man sonst sofort angegriffen wird." Ich hoffe, du hast dich nicht von mir "angegriffen" gefühlt. Das lag nicht in meiner Absicht. Glücklicherweise darf man in unserem Land aber noch seine Meinung sagen - auch wenn man der Meinung ist, die Energiewende zu fördern sei nicht so wichtig. Ich sehe das jedoch anders. Wenn es in hoffentlich nicht mehr allzuferner Zukunft einmal keine Atom- und fossil befeuerten Kraftwerke mehr geben wird, dann werde auch ich es für richtig halten, die Förderung für die Stromerzeuger einzustellen.