Mittwoch, 28. März 2012

Sicher in vielen Tageszeitungen heute ....

aber es gibt ja auch immer noch viele Leute, die keine Tageszeitung abonniert haben und für die ist dieser Artikel vielleicht interessant. Ausserdem kann man auf diesem Gebiet nie genug Infos bekommen. Betroffene wissen das.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Salut Brigitte,
Auch Wörter wie "prospektiv"und sonstige hochtrabende Begriffe täuschen nicht über den laienhaften Charakter des Artikels hinweg. Wie soll ein Test ob man einen genetisch bedingten Brustkrebs hat, die Chemotherapierate senken?. Das eine ist ein Test das andere eine Behandlung. Wenn ich also einen dieser genetisch bedingten Krebsarten habe, brauche ich dann etwa keine Chemotherapie? Mir würde es nicht langen, eine "eventuell" geringere Rückfallquote (statistisch gesehen und in ein paar Jahren, wenn der Artikelschreiber sich schon anderen Interessensgebieten zugewendet hat) zu haben um auf eine Chemotherapie zu verzichten. Ich hoffe nur für alle Betroffenen (und das können ja alle Frauen sein) dass solche falschen, irreführenden Artikel nicht weiter Verbreitung finden und falsche Hoffnungen wecken. Ich schätze, dass es sich um Grundlagenforschung handelt und da geht es einfach noch nicht um die Anwendung.

Weserkrabbe hat gesagt…

@Anonym: Ich finde es trotzdem wichtig, zu wissen, dass es diese Möglichkeit gibt. Wenn man es weiß, kann man sich ja immer noch weiter schlau machen. Laienhaft hin oder her, wissenschaftliche Artikel versteht nun mal nicht jeder und ich fände es schlimmer, wenn man nichts darüber wüßte. Ausserdem gibt es immer noch Ärzte mit denen man dann darüber sprechen kann. Ich fand diese Info wichtig. Ob es mir helfen würde, weiss ich nicht, weil ich eh resistent sein soll gegen Chemo. Und das wurde mir auch nur so nebenbei von einem Arzt gesagt.

Anonym hat gesagt…

@weserkrabbe: ein laienhafter Artikel soll aber gut sein und nicht Halbwahrheiten verbreiten.So weit ich den Artikel verstehe,geht es nicht um eine zusätzliche therapeutische Möglichkeit sondern um zusätzliche Diagnostik und das andere hat der Artikelschreiber vermischt. Bei einem laienhaften Artikel soll die Logik aber nicht auf der Strecke bleiben. Solche Artikel führen nur dazu dass Leute sich nicht mehr therapieren lassen, blind auf unwissenschaftliches Geschwätz vertrauen und eine Chance verpassen im Kampf gegen den Krebs

Weserkrabbe hat gesagt…

@Anonym: Ist doch egal, ob zusätzlich Diagnostik oder therapeutische Möglichkeit. Wichtig ist, dass da was Neues entwickelt wird und das den Menschen, die betroffen sind, kundgetan wird. Wie gesagt, schlaumachen kann man sich hinterher immer weiter und das wird auch jeder Betroffene machen. So ganz blöd sind wir ja auch nicht.

Brigitte hat gesagt…

Von der Sache verstehe ich natürlich nicht viel, aber ich denke mir, dass das schon überlegenswert ist. Selber würde ich mich mit meinem Arzt beraten.

Wichtig ist, dass man Solches überhaupt zu lesen bekommt. Bei uns hier konnte ich es nicht in der Zeitung entdecken. Und ich lese die Tageszeitung.

Liebe Grüße, Brigitte

Weserkrabbe hat gesagt…

@Brigitte: Genau, das ist auch meine Meinung, was ich dann damit anstelle bleibt ja jedem selbst überlassen.

lieben Gruss
Brigitte

Anonym hat gesagt…

Salut Brigitte,
ein Test ist aber kein Medikament und daher auch kein Argument ein anderes Medikament wegzulassen.
Zum Schlaumachen: ich verlasse mich auch auf meinen Gynäkologen, den ich mir nach ganz strikten Kriterien ausgesucht habe (u.a. auch wissenschaftliche Fachkompetenz), denn die Materie kann ich nicht überblicken. Wogegen ich mich wehre sind so Verallgemeinerungen, die eine Aufklärung simulieren, Hoffnung machen und in Wirklichkeit nur ein Seitenfüller sind. Wer sich ernsthaft informieren will muss einfach auf Fachliteratur zurückgreifen. Das ist meine Meinung, musst Du auch nicht teilen, ist mir auch kein Problem.

Marion hat gesagt…

@annonym

Zitat: „ein laienhafter Artikel soll aber gut sein und nicht Halbwahrheiten verbreiten.“Zitat-Ende

Nur kurz zur Info: Bei diesem „laienhaften Artikel“ handelt es sich um eine offizielle dpa-Meldung, die auch von allen großen Zeitungen übernommen und veröffentlicht wurde.


Zitat: „So weit ich den Artikel verstehe,..... Zitat-Ende

Hier scheint das Hauptproblem zu liegen. Bitte den Artikel nochmal genau lesen – vielleicht auch gerne hier:

http://www.stern.de/wissen/gentest-bei-brustkrebs-soll-chemotherapien-vermeiden-1805875.html


Hallo liebe Brigitte,

ich gehöre auch zu den Betroffenen und bin daher an allen Infos interessiert. Mir war der Artikel zwar schon bekannt, trotzdem finde ich es prima, dass du auch hier nochmal darauf hinweist.
Herzliche Grüße
Marion

Elfe hat gesagt…

Guten Tag Brigitte

Den Artikel finde ich auch interessant, wer ihn liest, ist kaum so doof, ihn falsch zu verstehen, denke ich. Dass sich heute Patienten aus verschiedensten Quellen Infos holen, nicht nur beim Arzt oder in der Fachliteratur, finde ich berechtigt.

Die Entscheidung, wie sich jemand behandeln lassen will, sollte beim Patienten liegen. Je mehr sich jemand informiert und die Folgen einer Therapie und deren Nebenwirkungen abschätzen kann, umso mehr ist jemand auch behandlungstreu und übernimmt Eigenverantwortung. Ein mündiger Mensch, eine mündige Patientin!

Ein Link dazu wie sich eine Patientin dank Eigeninfo und Eigenverantwortung Heilung verschaffte. Hätte sie sich nur auf den Arzt verlassen, wäre sie heute immer noch in einer recht misslichen Lage. (Fand ich sehr interessant und aufschlussreich zu lesen, und es betrübte mich auch zu sehen, wie Menschen, die sich nicht informieren und wenig wissen, ausgeliefert sein können.)

http://innesein.wordpress.com/2012/03/09/atopischer-wunterfus/#comments

Leider ist auch auf die offizielle Wissenschaft nicht immer Verlass, so wie sich „Anonym“ geäussert hat, empfinde ich es eher schon wie ein „Glaubensbekenntnis“, das vehement verteidigt werden muss. Doch speziell die Medizinindustrie, die stark mit den Pharmakonzernen verbandelt ist, muss aufmerksam und kritisch betrachtet werden.
Sonnige Frühlingsgrüsse in den Norden
Elfe