Sonntag, 1. April 2012

Alle schimpfen auf die Mineralkonzerne ...

und das mit Recht, weil sie die Autofahrer so abzocken mit den erhöhten Preisen, aber keiner schimpft auf die Regierung, die ja noch mehr an Steuern kassiert  (mehr als die Hälfte des Preises geht an den Staat) und sie tut  nichts um den Autofahrern entgegenzukommen (z.B. diese Steuern zu senken). Ausserdem finde ich den ADAC in der Beziehung zu untätig. Der ADAC hat soviele Mitglieder und kassiert auch immer schön die Beiträge, aber von einer Lobby für die Autofahrer im Spritkostenbereich ist nichts zu merken. Komisch in anderen Ländern z.B. in Luxembourg und USA verkaufen den Sprit wesentlich günstiger. Und der Rohölpreis ist überall gleich.

Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Ein Punkt, weswegen wir den ADAC schon lange verlassen haben. Manche Services beinhaltet auch meine Autoversicherung.

Und die Steuern - die sind doch längst eingeplant. Genauso wie die zuviel bezahlten Krankenkassenbeiträge. Rücklagen für schlechtere Zeiten der Kassen würde ich akzeptieren, aber keine Fremdverwendung. Das ist eine Frechheit.

Wir sitzen jedoch am kürzeren Hebel und von daher, Sprit sparen, wo immer möglich, nur bei den billigsten tanken. Und für die jungen Fahrer - nicht mal schnell 80 km in die nächste Disco (gibt's die noch?). Wäre zudem gut für die Umwelt.

Ach ja, es ist ein ewiges Streitthema. Wir müssen immer lachen, denn das, was uns heute ständig gepredigt wird - sparen - das machen wir wirklich schon seit Jahrzehnten.

Trotzdem, ich finde es gut, dass du deine Meinung äußerst. Auch, wenn man immer mal wieder eines auf den Deckel kriegt.

Übrigens, in den USA ist der Benzinpreis im Vergleich zu früher, ebenfalls viel höher. Ich höre immer das Aufheulen meiner amerikanischen Freunde.

Schönen Sonntag, Brigitte

Nordlicht hat gesagt…

Es ist ein ewiges Leidthema, die Spritkosten. Der Fiskus will nichts verändern, weil er genug daran verdient. Nur wir müssen es dann ausbaden.

Viele Unternehmen können diese Kosten schon gar nicht mehr vollumfänglich weiterreichen, da die Preise noch weiter steigen würden. Sie befinden sich in einer Zwickmühle. Autofahren wird bald zum Luxus.