Dienstag, 11. September 2018

Wir sind Europameister .....

Ja, da staunt Ihr, oder? Aber wobei oder worin sind wir Europameister?

Beim Verbrauch vom Verpackungsmüll!

223 kg Verpackungsmüll schmeißt jeder Deutsche im Jahr weg.
 
Und man kann es kaum glauben, dass einige unserer europäischen Nachbarn bis zu 50 kg weniger im Schnitt verbrauchen. Wo wir doch immer glauben, dass wir in diesen Dingen besser als unsere Nachbarn sind. Dass dabei die Rumänen am wenigsten Verpackungsmüll verbrauchen erstaunt mich aber auch. Anscheinend verbrauchen die reichen Länder mehr, weil es dort einfach mehr zu kaufen gibt. Dabei ist es so einfach. Man kann z.B. darauf achten, dass man möglichst keine Sachen kauft, die noch eine zusätzliche Umverpackung haben. Ich versuche das schon seit einiger Zeit und merke, dass es bei vielen Sachen gar nicht so einfach ist. Zum Beispiel beim Katzenfutter. Meine Katzen sind ein bestimmtes Futter in kleinen Beutelchen gewohnt und es ist gar nicht so einfach bei der Fütterung auf große Dosen umzusteigen. Einer meiner Kater macht z.B. einfach ein Kreuz mit seiner Pfote, wenn er etwas nicht mag und läßt es dann einfach stehen. Und da Katzenfutter, wenn es länger steht, anfängt zu stinken, gewinnt er diese Challenge immer. Kann mir mal einer Tipps geben wie ich aus dieser Nummer rauskomme? Ich werfe die Umkartons für die kleinen Tüten zwar immer schon im Tierfutterladen weg, aber damit reduziere ich den Verpackungsmüll ja auch nicht wirklich. Und das mache ich natürlich auch mit anderen Umverpackungen, wenn ich keine andere Wahl habe und die Produkte nicht unverpackt kaufen kann. Schön wäre es, wenn ich meinen Laden in unserem Haus an jemanden vermieten könnte, der einen "UNVERPACKT LADEN" betreiben würde. Das würde sicher unserem Viertel gut tun und ich würde demjenigen auch bei der Miete in den ersten 3 Monaten entgegenkommen, weil es mir wichtig ist, dass wir auf diesem Sektor endlich mal weiterkommen und weniger Müll verbrauchen.  
 

Kommentare:

Brigitte hat gesagt…

Wie recht du hast!

Die Angelegenheit mit dem Katzenfutter ist sehr schwierig. Wir füttern ja noch den kleinen alten Scheunenkater Barbarossa. Er hat immer extrem mäkelig gefressen bis ich darauf kam, dass er mit seinen Zähnchen schlecht greifen konnte und ich es ihm mit einer alten Kuchengabel immer wieder aufhäufte u. somit konnte er viel besser fressen u. nahm endlich auch zu. Selbstverständlich gibt es auch Ka. Futter welches Euer Gnaden nicht so gerne haben. Da habe ich im Frühjahr per Zufall einen Trick herausgefunden. Igelfutter zu Beginn des Frühjahrs zur Anhilfe: ca. 50 g reines Rinderhack in wenig Öl ohne Gewürz, selbstverständlich, gebraten. Der Igel war wild darauf u. auch der Kater, dem ich über ein ungeliebtes Futter den Rest gebratenes Rinderhack streute. Da frißt er auch gerne Reste auf (obwohl ich nur gutes Futter reiche).

Zurück zu den Beutelchen. Das ist tatsächlich so ziemlich der einzige Plastikmüll. Große Dosen allerdings würde ich nicht leer bekommen u. keine Katze frißt altes Futter. - Gemüse, Obst, Brot - das alles kaufe ich unverpackt und habe immer saubere waschbare Baumwolltaschen dabei. Selbst Duschbäder würde ich nachfüllen, soweit möglich. Was x-mal plastikverpackt ist, kaufe ich einfach nicht. Man braucht ganz Vieles überhaupt nicht. Wir kaufen auch niemals Getränke in Plastikflaschen.

Die Unverpackt-Läden sind eine gute Einrichtung. In unserer Stadt noch nicht vorhanden, bei meiner Tochter in der Gegend sehr wohl. Da hoffe ich, dass das bald auch hierher kommt und auch, dass es angenommen und verbreitet wird.

Wir müssen alle dringend was tun.

Übrigens - sehr gute Themen!

Lieben Gruß Brigitte

Gis Ela hat gesagt…

Eine tolle Idee!
Da sollte sich doch was machen lassen, mit einem Unverpackt-
Laden. Vielleicht gibt es ja sogar in deinem Umfeld Leute, die mit dem Gedanken spielen.
Ich würde mal bei Facebook Rumschnüffeln. Unter Bremerhaven sucht oder so.
Da drück ich Dir die Daumen!
LG